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1968 In einem Akt der Kulturbarbarei wurde am 30. Mai 1968 auf Geheiß der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) die Universitätskirche St. Pauli gesprengt. Durch die Vernichtung der Paulinerkirche, die über sieben Jahrhunderte diesen Ort prägte und auch die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges überstand, und die Sprengung weiterer Universitätsbauten sollte die "sozialistische Menschengemeinschaft" mit einer neuen Gesellschaftsordnung Gestalt annehmen. Vernichtung, Vergessen und Ignoranz städtischer Baukultur prägen diesen Platz bis heute. ![]() mit freundlicher Genehmigung: Fotoarchiv Gudrun Vogel |