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Hohe Baukultur für Leipzig - 2025 1. Einleitung Zehn Jahre nach den Wiki-Beiträgen für Stadtbild Deutschland zu Diktaturfolgen in der Architektur am Beispiel der Stadt Leipzig sind gemessen an der Deklaration für hohe Baukultur in Europa aus dem Jahre 2018 in Davos Erweiterungen unerläßlich. Dabei steht der allgemeine Begriff für Kultur weiter über diesem, wohl aber umfaßt schließlich Baukultur natürliche, soziale, ortsbezogene, technische und viele weitere Aspekte, die hierbei einfließen. Hier ist zu betonen, daß auch bald 80 Jahre nach Ende des II. Weltkrieges gravierende Wunden der Stadt Leipzig immer noch nicht geheilt bzw. geschlossen sind. Ein „Wiki“ hat dabei die Funktion, insbesondere bisher nicht Bekanntes und Hintergründe öffentlich zu hinterlegen, die wie im Falle Leipzig fortwährend gegen allgemeine Sitten, das Grundgesetz, Sorgfaltspflichten und Prinzipien einer rechtsstaatlichen Demokratie verstoßen oder wo Folgestrukturen im Sinne der Ausrichtung von SED und Stasi weiter den Staat schädigen. Gerade die Erfahrungen von 1989 lehren, daß bürgerschaftliches Engagement gefordert und Pflicht ist, um aufrechtes Handeln im Sinne hoher Baukultur zu stärken, sei es auf Seiten tausender sich ehrlich mühender Hausbesitzer oder ihrer ebenso um ihren Lebensunterhalt sich sorgender Mieter, aber auch u.a. im Sinne von engagierten Architekten, Leipzig-Sammlern und Stadtkennern. Dabei muß vorangestellt werden, daß auch die Thematik hoher Baukultur leider weiterhin von unaufgeklärten SED- und Stasi-Verbrechen überschattet wird. Diese verjähren nicht, sowohl bezüglich der Verstrahlung von Bürgerrechtlern, Tötungsdelikten im Immobilienbereich und z.B. bei militärischen Forschungen an der ehemaligen „Karl-Marx“-Universität Leipzig, da es sich hier um vorsätzlichen Mord bzw. versuchten Mord handelt, ungeachtet einer Vielzahl weiterer bisher nicht aufgeklärter und vertuschter Verbrechen in beiden deutschen Diktaturen. Bei den Beiträgen von 2014 wie bei Stadtbild Deutschland ist es so, daß das Bildmaterial eingegrenzt nur aus originären Quellen stammt und auch sonst vieles bisher nicht oder kaum nachlesbar war. Erst später wurde einiges in anderen Onlinebeiträgen genutzt. Dies wird auch weiter so sein. Zu beachten ist bei Wikipedia, daß auch dort Verbrechen von SED und MfS kaum dokumentiert und insbesondere Beiträge zu Personen weiterhin geschönt und belastendes Verhalten oder Tätigkeiten für SED und MfS meist nicht genannt werden. Gemäß der Spezifizierungen zur Deklaration für hohe Baukultur in Europa wird ausdrücklich auf die Qualitätskriterien im einzelnen Bezug genommen. Möge folglich trotz aufzuzeigender Abgründe das Material nicht nur informativ und lehrreich, sondern aktivierend wirken, um Mißständen mit abzuhelfen und Fehlplanungen, die dem Staat wieder Milliarden Euro zusätzlich ohne nachweislichen Nutzen kosten und stattdessen Schaden nach sich ziehen würden. Möge man zudem wieder mehr Demokratie und Transparenz obwalten lassen im Sinne und im Dienste der Altvorderen, die zum Gedeih dieser Stadt über Jahrhunderte beitrugen ... |